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- Warnstreiks im öffentlichen Dienst treffen auch Flughafen München
- Messe Internet World 2012 – Zukunftsthema E-Commerce im Fokus
- Sommerzeit – Zeitumstellung am 25 März
- Pünklich zum Frühlingseinzug findet die wieder die Garten München 2012 statt
- Nach Poetry Slam folgt nun das KRIMIFESTIVAL MÜNCHEN 2012
Leonhardifahrt in Kreuth
Am 6. November wird wieder ganz Kreuth auf den Beinen bzw. auf den Hufen sein. Zahlreiche Besucher aus der Region und aus dem großstädtischen Minga werden es sich auch dieses Jahr nicht nehmen lassen, Zaungast zu sein, wenn wie jedes Jahr der Namenstag des Heiligen Leonhards traditionell mit der Leonhardifahrt gefeiert wird. Einem religiösen Brauchtum, das in oberbayerischen Gemeinden seit mehr als 500 Jahren gepflegt wird. Die Gemeinde Kreuth wurde in dem Zusammenhang bereits 1442 urkundlich erwähnt.
Nach einem Gottesdienst, der bei gutem Wetter unter freiem Himmel vor der Leonhardi-Kirche stattfindet, ziehen geschmückte Pferdegespanne und Truhenwägen in Begleitung von Musikkapellen und den Mitgliedern der Trachtenvereine und der Schützenkompagnie drei Mal ums Dorf, um vom Heiligen Leonhard, dem Schutzpatron der Pferde, den Segen für die Tiere zu erbitten. Auch wenn die Arbeitskraft der Pferde bei den heutigen Landwirten längst von motorisierten Pferdestärken abgelöst wurde, so hat sich dieser schöne Brauch doch bis in unsere Tage erhalten. Bietet er doch Gelegenheit, die schönen Gespanne, Trachten und Wagen zu präsentieren und gemeinsam nach dem Gottesdienst zu feiern. Dass die Wahlfahrt nicht wie in manch anderen Gemeinden zu einem Fiasko wird und die Stimmung im Bier ertrinkt, dafür werden die Honoratioren der Gemeinde schon Sorge tragen. Schließlich soll sich die negative Meinung eines Tegernseer Benediktiner Mönchs aus dem Jahr 1469, dass die Leonhardi-Fahrt eine Sünde des Aberglaubens sei und den Pferden nichts nütze, auch in diesem Jahr nicht bewahrheiten.
Nach einem Gottesdienst, der bei gutem Wetter unter freiem Himmel vor der Leonhardi-Kirche stattfindet, ziehen geschmückte Pferdegespanne und Truhenwägen in Begleitung von Musikkapellen und den Mitgliedern der Trachtenvereine und der Schützenkompagnie drei Mal ums Dorf, um vom Heiligen Leonhard, dem Schutzpatron der Pferde, den Segen für die Tiere zu erbitten. Auch wenn die Arbeitskraft der Pferde bei den heutigen Landwirten längst von motorisierten Pferdestärken abgelöst wurde, so hat sich dieser schöne Brauch doch bis in unsere Tage erhalten. Bietet er doch Gelegenheit, die schönen Gespanne, Trachten und Wagen zu präsentieren und gemeinsam nach dem Gottesdienst zu feiern. Dass die Wahlfahrt nicht wie in manch anderen Gemeinden zu einem Fiasko wird und die Stimmung im Bier ertrinkt, dafür werden die Honoratioren der Gemeinde schon Sorge tragen. Schließlich soll sich die negative Meinung eines Tegernseer Benediktiner Mönchs aus dem Jahr 1469, dass die Leonhardi-Fahrt eine Sünde des Aberglaubens sei und den Pferden nichts nütze, auch in diesem Jahr nicht bewahrheiten.






