Angeln am Tegernsee und Mangfall
Der Fischreichtum im Tegernsee macht das Gewässer für passionierte Angler und Sportfischer zu einem äußerst lohnenswerten Revier. Mit der Tageskarte und einer Auswahl an Ruten, Schnüren und Ködern ausgestattet, geht es mit dem Ruderboot hinaus auf den See. Feriengäste können sich ein geeignetes Boot vor Ort mieten. Vielleicht hat ja der Fischermeister beim Erwerb der Berechtigungskarte schon einen Tipp gegeben, wo die kapitalsten Hechte zu orten sind. Oder man orientiert sich an den Gebieten, in denen die Berufsfischer und revierkundige Einheimische ihrem Fang nachgehen. Wenn hier von Exemplaren berichtet wird, die deutlich über 100cm Länge hatten, dann handelt es sich dabei nicht um Anglerlatein. Im Tegernsee schwimmt so mancher Räuberhecht, der stattliche Maße erreicht hat. Kleiner, aber nicht minder wohlschmeckend sind Barsche, Saiblinge, Seeforellen und Aale. Neben der jeweils richtigen Angeltechnik und dem entsprechenden Gerät, über das Petrijünger grenzenlos philosophieren können, ist die sprichwörtliche Geduld gefragt, um einen guten Fang ins Boot zu ziehen. Es empfiehlt sich, schon vor Sonnenaufgang hinauszurudern. Auch wenn eine rekordverdächtige Beute ausbleiben sollte, wird man zumindest mit dem Anblick der aufgehenden Sonne über dem See belohnt. Im fließenden Gewässer stehend als Fliegenfischer Regenbogen- und Bachforellen, Äschen und Barsche zu ködern, ist für leidenschaftliche Angler ein meditatives Vergnügen, das mit etwas Anglerglück noch dazu mit einem kulinarischen Höhepunkt gekrönt wird – Petri Heil!
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